Tina Klatte

Technikantin 2025/26

Das NRW-Technikum war für mich

… eine tolle Gelegenheit, mich selbst besser kennenzulernen, selbstständiger zu werden, die Arbeitswelt kennenzulernen und Einblicke zu bekommen, die mir sonst nicht möglich gewesen wären – zum Beispiel durch Führungen und durch die lange Zeit echte Einblicke in das Unternehmen.

Drei Worte, die das NRW-Technikum für mich beschreiben:

  • Humorvoll
  • Bereichernd
  • Praxisnah

Warum hast du dich für das NRW-Technikum entschieden?

Nach dem Abitur wusste ich noch nicht genau, was ich machen möchte. Ich wollte Einblicke bekommen, Unternehmen kennenlernen und noch keinen harten Schnitt mit Umzug und neuem Studium oder Job machen. Das NRW-Technikum war für mich ein guter, schleichender Übergang ins Arbeitsleben und Studium – und das ohne umziehen zu müssen.

Was war dein persönliches Highlight?

Ganz klar der Umgang im Team: freundschaftlich, auf Augenhöhe und mit viel Humor. Ich habe mich nie wie „der kleine Praktikant“ gefühlt, sondern durfte wirklich mitarbeiten und Verantwortung übernehmen.

Was würdest du Interessentinnen raten, die überlegen, sich anzumelden?

Die Fahrzeiten realistisch bedenken. Ich hatte einen großen Vorteil, weil ich nur etwa zehn Minuten mit dem Fahrrad zur Uni und drei Minuten zum Unternehmen gebraucht habe. Bei Fahrtzeiten von einer Stunde oder mehr – vor allem mit mehreren Vorlesungen – kann es zeitlich sehr eng werden und andere Dinge bleiben schnell auf der Strecke.

Was hat dir an deinem Praktikum besonders gut gefallen?

Dass ich richtig mitarbeiten durfte und immer beschäftigt war. Oft bekam ich eine Aufgabe erklärt und habe mich dann selbstständig hineingearbeitet. Das ist anfangs ein großer Unterschied zur Schule, aber wenn man einmal in diese Arbeitsweise hineinkommt, kann ich mir kaum etwas Besseres vorstellen. Ich konnte mir meine Zeit selbst einteilen und meinen eigenen Arbeitsweg finden – Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Auch die flexiblen Arbeitszeiten waren ein großer Pluspunkt: Ich konnte währenddessen meinen Führerschein machen und Fahrstunden vormittags nehmen. Das wurde von den Kolleginnen und Kollegen unterstützt, niemand hatte etwas dagegen.

Warum würdest du das NRW-Technikum weiterempfehlen?

Ich konnte die Zeit sehr gut als Übergangsphase nutzen. Ich habe vieles kennengelernt, mich orientiert und mich mit neuen Möglichkeiten beschäftigt. Außerdem wurde ich von meinen Kolleginnen und Kollegen gut beraten, und sie waren ehrlich interessiert an meinem weiteren Werdegang.

Welche Erkenntnisse oder Erfahrungen hast du für dich mitgenommen?

  • Kaffee ist wichtig – und eignet sich hervorragend zum Networking.
  • Aller Anfang ist schwer: Der Übergang von der Schule ins Arbeitsleben ist ungewohnt. Man ist plötzlich auf sich allein gestellt, hat keine Freunde im Unterricht, sondern muss seinen Platz in einem Team finden und gleichzeitig neue Arbeitsweisen und Strukturen lernen. Das ist anstrengend, aber auch sehr schön.
  • Schule ist vom Mental-Load her stressiger als Arbeiten: Wenn ich nach Hause komme, kann ich abschalten und muss nicht mehr an die nächste Deutschanalyse denken.

Mein schönster Moment:

Die netten Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, der gemeinsame Trip zum Baumarkt, die lustige Fahrt, um Arbeitsschuhe zu kaufen, und schließlich der Einsatz dieser Schuhe beim Außentermin am Flughafen.